Postkarten von überall auf der Welt schreiben

Postkarte mit der MyPostcard-App
Postkarten von überall auf der Welt schreiben, auch von weniger touristischen Orten.

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Ich weiß ja nicht wie es dir geht, aber ich schreibe gerne Postkarten von unterwegs. Wahrscheinlich tue ich das, weil ich weiß, wie schön es sich anfühlt eine Postkarte zu bekommen. Ich liebe es, wenn ich den Briefkasten aufmache und da flattert mir eine Ansichtskarte von einem Freund, Bekannten oder Familienangehörigen entgegen. Ich liebe es die Bilder auf der Karte anzusehen und so in Gedanken in ferne Länder zu schweifen, obwohl ich in dem Moment zu Hause bin. Vor allem freue ich mich aber darüber, das diese Person auf ihrer Reise an mich gedacht hat.

Ich schreibe gerne Postkarten von überall auf der Welt

Ich denke beim Reisen auch an viele Leute und schreibe daher gerne Postkarten. Selbst, wenn ich nur wenig draufschreibe, so möchte ich doch diesen Gruß aus einem fernen Land verschicken. Dabei begebe ich mich immer wieder auf dieses Abenteuer das passende Postkartenmotiv zu finden, die Postkarten dann zu kaufen und schließlich den schwierigsten Teil zu meistern: das Kaufen der Briefmarken.

Das ist in jedem Land anders. Mal bekommt man die Briefmarken direkt da, wo man auch die Postkarten kauft. Manchmal bekommt man sie in einem Tabakladen und manchmal nur bei der Post. Egal wo man sie kauft, man muss sich immer irgendwie blind auf die Briefmarkenverkäufer verlassen, dass sie einem auch den richtigen Wert verkaufen, damit die Postkarte am Ende ankommt.

Als ich in Chile war, hatte ich mich gewundert, warum die Briefmarken für Postkarten nach Europa in Santiago de Chile und in Valparaíso unterschiedlich viel kosteten. War es Unwissenheit der Postangestellten? Wurde ich übers Ohr gehauen? Ich werde es nie erfahren. Angekommen sind sie jedenfalls alle – auch wenn sie ewig unterwegs waren.

Der Postkartenschreibprozess ist aber noch lange nicht abgeschlossen, denn schließlich muss man auch noch was auf die Karten draufschreiben. Dazu braucht man einen Stift. Oldschool, ich weiß. Wer hat im Zeitalter von Smartphones noch einen Stift dabei? Ja und dann die Adressen. Manche hat man vielleicht im Kopf, andere vielleicht im Smartphone, andere auf einem Zettel oder in einem Adressbuch? Ich bin altmodisch. Ich habe immer einen Stift und ein winziges Adressbuch oder einen Zettel dabei, auf dem die Adressen stehen.

So schreibt man Postkarten heute – mit einer App

Ich kann verstehen, wenn die moderneren Menschen das nervt, so viele Utensilien dabeizuhaben und so viele Schritte absolvieren zu müssen, um eine Postkarte zu verschicken. Andere können das auch verstehen und deshalb schaffen sie Abhilfe mit tollen Apps fürs Smartphone. Um zu schauen, wie sich das anfühlt, so ganz modern zu reisen und Postkarten ohne Stift, Briefmarke und altmodischem analogen Adressbuch zu verschicken, habe ich die Postkarten-App MyPostcard getestet.

Postkarten von überall auf der Welt schreiben
Meine Postkarten, die ich mit der MyPostcard-App erstellt habe.

Das Runterladen der App ist kostenlos. Danach legt man ein Nutzerkonto an und los geht es. Wählen kann man aus verschiedenen Postkartenvorlagen, mit nur einem Foto drauf oder mehreren Fotos. So wie man es halt von Ansichtskarten kennt. Die Fotos nimmt man einfach direkt vom Smartphone oder sogar von Instagram, wenn man der App den Zugriff erlaubt. Dann noch das Design der Postkarte mit einem Rahmen oder ein paar Effekten aufmöbeln und fertig ist sie.

Halt, nicht ganz. Man muss ja noch was draufschreiben und so. Das geht ganz einfach mit der Handytastatur. So easy, als würde man eine Chatnachricht schreiben. Damit es persönlicher aussieht, kannst du verschiedene Schreibschrift-Schriftarten wählen und die Schriftgröße anpassen. Jetzt ist die Postkarte fast fertig. Es fehlt nur noch die Adresse. Du gibst sie einmal ein und ab dann hast du sie immer in deinem MyPostcard-Adressbuch. Super praktisch.

Und wie sieht’s mit der Briefmarke aus? Jawohl, nein, du musst nicht zum Tabakladen oder zur Post. Du bezahlst einfach in der App per Guthaben oder zum Beispiel mit PayPal und schon ist die Karte fertig. Die berüchtigte Briefmarke wird liebevoll von den MyPostcard-Mitarbeitern auf die fertige Postkarte geklebt, die dann zur Post gebracht wird.

MyPostcard Postkarten

Das Ergebnis ist eine echte Postkarte im Briefkasten des glücklichen Empfängers. In meinem Fall ich selbst. Ja, ich habe mir selber mehrere Postkarten geschickt und mich riesig darüber gefreut! 😀 Ich war überrascht, dass es sich wirklich um echte Postkarten handelte, die vom Aussehen und der Qualität her so sind, wie man sie in einem Laden kaufen kann. Ich fand es super cool, dass meine eigenen Fotos drauf waren. Fotos von Orten, an den man keine Postkarten kaufen kann oder Fotos, auf denen ich selber zu sehen bin. Toll fand ich auch, dass die Postkarten mit richtige Briefmarken und Poststempeln versehen waren und innerhalb von zwei Tagen da waren.

Mein Fazit zur MyPostcard-App

Ich denke, ich werde sie auch weiterhin verwenden. Besonders wenn ich Postkarten von Deutschland aus verschicken möchte, denn die Briefmarken auf den Postkarten und der Poststempel sind aus Deutschland. Wenn ich von einer Reise aus dem Ausland Postkarten verschicken möchte, werde ich wohl auf die Oldschool-Technik zurückgreifen. Es sei denn, ich möchte ein bestimmtes Motiv verschicken, von dem es einfach keine Postkarten zu kaufen gibt. Das können zum Beispiel kleine Dörfer, besonders schöne Flecken in der Natur, ein bestimmtes Gebäude oder Streetart sein, die ich so liebe. Oder ich möchte ganz egozentrisch ein Selfie von mir als Postkarte verschicken, dann drücke ich gerne ein Auge zu und sehe über die deutsche Briefmarke hinweg, auch wenn ich eigentlich gerade am anderen Ende der Welt bin. 😉 Rundum: Die App hat mir gefallen und ich kann sie weiterempfehlen.

MyPostcard

Kennst du MyPostcard? Und wie verschickst du Postkarten so?

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