Snowboarden am Söllereck – klein aber fein

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Söllereck - Winterwonderland

Das Söllereck wird gerne auch als Familienberg oder Anfängerberg bezeichnet. Ich habe weder eine Familie, noch bin ich Anfänger und die Snowboarder, die mich normalerweise begleiten, sind auch keine Anfänger. Trotzdem gehen wir gerne zum Söllereck, dem kleinen Skigebiet bei Oberstdorf, das, wie z.B. das Fellhorn und das Walmendingerhorn, Teil von Das Höchste ist.

Snowboarden am Söllereck – der drei Kilometer lange Übungshang

Das beste am Söllereck ist eigentlich, dass es so nahe bei Oberstdorf ist. Wir übernachten immer gerne in Oberstdorf, haben aber nicht jedes Mal ein Auto dabei, weil man so gut mit dem Zug nach Oberstdorf kommt. Einen Skiurlaub ohne Auto in Oberstdorf zu machen, ist aber überhaupt kein Problem, weil man an alle Pisten von Das Höchste sehr gut mit dem Bus kommt. So auch zum Söllereck. Der Bus bringt einen in wenigen Minuten, ohne Umsteigen und kostenlos von Oberstdorf zum Söllereck. Natürlich kann man auch mit dem Auto anreisen, da es am Söllereck genügend Parkplätze gibt.

Aussicht vom Söllereck

Für Anfänger ist das Skigebiet wie gemacht, weil es eine sehr lange blaue Abfahrt hat, die breit ist und ein angenehmes Gefälle hat. An einigen Stellen ist sie ein bisschen sehr flach, aber nicht mit einem Ziehweg vergleichbar. Als Snowboarder kommt man gut über diese flachen Stellen, ohne stehenzubleiben. Die Söllereckabfahrt ist über drei Kilometer lang. So eine lange Abfahrt macht natürlich Spaß, sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene. Das Liften ist auch kein Problem. Die Söllereckbahn bringt einen in kleinen Gondeln auf den Berg. Da muss man als Anfänger also keine Angst vor dem Liften haben, weil man das Snowboard bzw. die Skier komplett abschnallt und erst oben auf der Piste wieder anschnallt.

Hier ist ein kleiner Clip vom Snowboarden am Söllereck, damit du dir einen besseren Eindruck von dem Skigebiet und der Söllereckabfahrt machen kannst.

Söllereck – mehr als nur ein Anfängerberg

In meinen Artikel kam bis jetzt vielleicht alles ein bisschen anfängermäßig rüber, aber das Söllereck hat es für geübte Snowboarder und Skifahrer wirklich in sich. Es gibt nämlich noch zwei 2,5 km lange rote Pisten und einen dazugehörigen Schlepplift (!). Der Lift geht durch den Wald und ist so lang, dass er sogar eine Mittelstation hat. Dieser Lift und die Pisten sind wirklich nichts für Anfänger, für geübte Fahrer dafür umso besser, da weder der Schlepplift noch die Pisten überfüllt sind.

Snowboarden am Söllereck

Und dann gibt es noch einen kleinen Schlepplift, der einen bis ganz nach oben auf das Söllereck bringt. Die Abfahrt von ganz oben ist ebenfalls toll, weil es unterwegs wahlweise Tiefschneepassagen gibt. Außerdem sollte man mindestens einmal bis ganz nach oben liften, schon alleine wegen der spektakulären Aussicht, die man vom Söllereck auf Oberstdorf und die umliegenden Berge hat.

Pistenplan Söllereck

Mein Tipp: Die besten Abfahrten auf der blauen Söllereckabfahrt kann man ganz früh morgens oder am späten Nachmittag bestreiten, weil dann die Skischulen noch nicht bzw. nicht mehr auf dem Berg sind und die Piste somit praktisch leer ist.

Skigebiet Söllereck

Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass es am Söllereck natürlich auch zahlreiche Hütten, sowohl oben auf dem Berg als auch unten an den Pisten gibt. Die meisten Hütten haben auch eine Sonnenterrasse von der aus man auf die Piste schauen kann. Außerdem gibt es einen Wanderweg, der neben der Piste entlang auf das Söllereck führt. Somit ist das Söllereck auch für Winterfans eine Option, die nicht selber snowboarden oder Ski fahren, sondern nur jemanden begleiten und zusehen wollen.

Lies auch die Beiträge über das Snowboarden am Fellhorn und Walmendingerhorn.

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